Leben
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​Hätten Sie gewusst, …?

  • … dass derzeit knapp 4.900 jungen Menschen im Alter zwischen 12 bis unter 21 Jahren im Landkreis Sömmerda leben?

  • … dass es neun offene Kinder- und Jugendeinrichtungen im Landkreis Sömmerda gibt?

  • … dass die Hauptnutzer*innen von offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen im Landkreis Sömmerda zwischen 12 und 21 Jahre alt sind?

  • … dass offene Kinder- und Jugendeinrichtungen ein nicht mehr wegzudenkendes Angebot der Kinder- und Jugendhilfe sind?

Ein Grund mehr, sich der Jugendarbeit in den offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen im Landkreis Sömmerda in der diesjährigen Imagekampagne „DAS JUGENDAMT. Unterstützung, die ankommt.“ zu widmen.

Es ist in der Öffentlichkeit kaum bekannt, dass offene Kinder- und Jugendeinrichtungen ein wichtiges und nicht mehr wegzudenkendes Angebot der Kinder- und Jugendhilfe nach dem Achten Buch Sozialgesetzbuch (SGB VIII) sind. Damit zählen sie nicht zu den klassischen Freizeiteinrichtungen, sondern erfüllen aus fachlicher Sicht wichtige Aufgaben im Sinne der Kinder- und Jugendhilfe.

„Zurzeit leben knapp 4.900 junge Menschen im Alter von 12 bis unter 21 Jahren im Landkreis Sömmerda. Sie sind die möglichen Hauptnutzer*innen der offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen“,  so Anja Greiner-Stöffele, Jugendhilfeplanerin des Landkreises. Streng genommen stehen die Einrichtungen laut Gesetz sogar jungen Menschen bis 27 Jahre offen.

Im Landkreis gibt es derzeit neun offene Kinder- und Jugendeinrichtungen – oft auch Jugendclub, Jugendhaus oder Jugendtreff genannt. Jede Einrichtung hat ihr eigenes Profil, was an den Bedarfen, Wünschen und Interessen der Kinder und Jugendlichen der jeweiligen Region ausgerichtet ist.

An der Schwelle zum Erwachsenwerden brauchen junge Menschen Freiräume aber auch Orientierung. In den offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen finden sie wichtige Ansprechpartner*innen sowie Möglichkeiten der Beratung und Unterstützung.

Die Mitarbeiter*innen der Einrichtungen sind Fachkräfte nach dem SGB VIII. Sie verfügen über eine qualifizierte Ausbildung, oftmals auch über viele weitere Qualifikationen und vor allem viel Erfahrung in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Offenheit, Einfallsreichtum, Authentisch sein sowie Geduld sind nur einige von vielen weiteren Eigenschaften, welche die Jugendarbeiter*innen zusätzlich mitbringen.

„Ohne unsere Fachkräfte in den Einrichtungen, wüssten wir gar nicht so genau, was junge Menschen brauchen, welche Angebote ihren Interessen und Bedarfen entsprechen“, so Martina-Weise-Watzek, Jugendamtsleiterin des Landkreises Sömmerda. Sie leisten aber auch neben einer Vielzahl an ganz praktischen Angeboten einen wichtigen Beitrag im Rahmen der Jugendpolitik. Sie sind quasi das Bindeglied zwischen den Jugendlichen des Landkreises, den Städten und Gemeinden sowie der Verwaltung des Jugendamtes, welche dafür Sorge tragen, dass entsprechende Angebote im Landkreis zur Verfügung stehen.

Das Land Thüringen, das Jugendamt, die jeweiligen Städte und Gemeinden und die durchführenden anerkannten freien Träger der Jugendhilfe sorgen dafür, dass es diese Einrichtungen gibt. Alle gemeinsam stellen Fachkräfte, Geld und fachliche Beratung für alle diese Einrichtungen zur Verfügung.

Zu Recht widmet sich die diesjährige Imagekampagne im Landkreis Sömmerda den offenen Kinder- und Jugendeinrichtungen und den Mitarbeiter*innen vor Ort. In kurzen Interviews berichten sie über ihre Arbeit, ihre Erfolge aber auch über Herausforderungen: