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„Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft.“

Jugendarbeit in den Kinder- und Jugendtreffs Elxleben und Witterda

​Die Kinder- und Jugendtreffs in Elxleben und Witterda in Trägerschaft der Gemeindeverwaltung Elxleben sind zwei von neun Kinder- und Jugendeinrichtungen des Landkreises Sömmerda. Die Räumlichkeiten befinden sich in der Thomas-Müntzer-Straße 58 in Elxleben sowie in der Lange Straße 99 in Witterda. Der Kinder- und Jugendtreff in Elxleben hat dienstags und mittwochs von 13.30 bis 18.00 Uhr und der Kinder- und Jugendtreff in Witterda montags von 13.30 bis 18.00 Uhr für Jugendliche aus Elxleben, Witterda und Umgebung geöffnet.


Die in den Räumlichkeiten tätige Pädagogin Dr. Stephanie Eckhardt (Foto) schildert ihre Arbeit.

Sie arbeiten in den Kinder- und Jugendtreffs in Elxleben und Witterda. Erzählen Sie uns, was das besondere an der Einrichtung ist?

Die Einrichtungen verfügen über gut ausgestatte Räumlichkeiten zur Gestaltung der pädago-gischen Arbeit. Für unterschiedliche Interessen ist bestens gesorgt mit allem Zubehör für kreatives Schaffen, Spiele wie Darts oder Kicker sowie Besprechungsraum und Teeküche.

Die Verwaltungsleiterin Janine Fischer, Bürgermeister Heiko Koch und Bürgermeister Heinemann haben bei der Ausstattung und Modernisierung der Räumlichkeiten sowie auch bei benötigtem pädagogischem Material tatkräftig unterstützt. Die Außenbereiche der Einrichtungen sind ideal für Outdoor-Aktivitäten, Anpflanzungen oder Wanderungen, so dass Naturprojekte gut umsetzbar sind. Die Orte bieten dazu Ausflugsziele, so verfügt Witterda über eine Alpaka-Farm und einen zugänglichen Pferde- und Bauernhof und Elxleben über zahlreiche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wie beispielsweise Bowling. Ich erfahre freundliche Unterstützung nicht nur seitens der Vorgesetzten, sondern auch seitens vieler Menschen, die Interesse an meiner Arbeit zeigen; so hat zum Beispiel Pfarrer Meyer einen Teil des Pfarrgartens für Anpflanzungen zur Verfügung gestellt, in dem auch selbst gebaute Insektenhotels und Vogelfutterstellen unterge-bracht werden konnten. Ich bin ebenfalls dankbar, wenn Angebote der ortsansässigen Vereine wahrgenommen werden können, so zum Beispiel Besuche im Bowlingcenter oder eine lehrreiche Führung des Pfarrers bis ins Innere der großen Kirchenorgel und hinauf in den Glockenturm.



 

​Meine Vorgesetzten unterstützen mich beim Entwickeln pädagogischer Projekte, auch unter Berücksichtigung der besonderen Umstände und den komplexeren Rahmenbedingungen infolge der Coronakrise.

Mit welchen Akteuren arbeiten Sie besonders eng zusammen?

Ich arbeite eng mit meiner Kollegin Olita Bogk zusammen, die vorwiegend in Gebesee tätig ist. Wir gestalten mit zwei Kernarbeitskräften den Betrieb der Einrichtungen und mit Unterstützung der übergeordneten Instanzen wie der Verwaltungsleiterin und dem Bürgermeister. Auch sind wir vernetzt und pflegen Austausch mit dem zuständigen Jugendamt.

Welche Angebote werden am meisten von den Jugendlichen angenommen?

In der Regel hat die Einrichtung großen Zulauf und die Angebote werden unterschiedlich angenommen. Die Mädchen bevorzugen über-wiegend das kreative Angebot wie Keramiken, Schmuck gestalten oder Traumfänger basteln sowie Lederarbeiten; manche der Jungs neh-men das Angebot Malerei und Zeichnen, aber auch Gips gießen an und beteiligen sich auch am Bau von Insekten- oder Igelhotels. Sehr gern unternehmen die Kids und Jugendlichen Ausflüge und Wanderungen in die Natur entlang der Gera mit Picknick, was jetzt im Frühling und Sommer wieder möglich sein wird.

Was ist Ihrer Meinung nach wichtig in Ihrer Arbeit mit jungen Menschen?

  1. Liebe und Verständnis für Kinder und Jugendliche.
  2. Durch Improvisation und Projektarbeit Förderung der Sozialkompetenz.
  3. Kreative Schaffensprozesse, die Kinder und Jugendliche motivieren, eigene kreative Ideen zu entwickeln und auf ihre Gestaltungskräfte zu vertrauen.
  4. Den Wert gemeinschaftlicher Arbeit erfahren im Hinblick auf empathisches Empfinden und Sozialkompetenz.
  5. Erkundungen, bei denen Kinder und Jugendliche selbständig den Erkundungsinhalt bestimmen und eigene Ideen einbringen.

Was fasziniert Sie an Ihrer Arbeit?

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft. Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen erfordert ein hohes Maß an Verantwortung und faszinierend ist, dass die pädagogische Arbeit sehr komplex ist und nicht in einfachen Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen zu erfassen ist, da viele Faktoren in die pädagogische Arbeit einfließen.

Gibt es eine Sache, die Sie besonders gerne mit den Kindern und Jugendlichen machen?

Kreativprojekte, Malerei, Keramiken, Naturprojekte wie zum Beispiel Anpflanzungen sowie Aktivitäten, bei denen Kinder und Jugendliche ihre Talente und Stärken entdecken und entwickeln können.

Wenn Sie einen Wunsch in Ihrer Arbeit frei hätten, welcher wäre das?

Um dem Wunsch der Kinder und Jugendlichen entsprechen zu können: Mehr Öffnungstage anbieten, und wenn es nur ein weiterer Tag wäre.