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Die Seniorenbeauftragte für den Landkreis Sömmerda

Der Landkreis Sömmerda ist bestrebt, den demografischen Wandel zu gestalten und die Daseinsvorsorge zu sichern. Dazu gehört auch, die konstruktive Beteiligung älterer Menschen an der Kommunalentwicklung zu stärken und zu verstetigen und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu fördern. Am 7. Oktober 2020 wurde Marion Hase durch den Kreistag als ehrenamtliche Seniorenbeauftragte für den Landkreis Sömmerda gewählt.


​Kernaufgabe ist die Interessenvertretung aller Menschen im Landkreis im Alter über 60 Jahre. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere:

  • Ansprechpartner*in für ältere Menschen sowie deren Angehörige in allen Lebenssituationen und Verweisberatung an unterstützende Ämter und Institutionen, insbesondere Beratung zum Wohnen im Alter, Pflege und anderen Lebenslagen älterer Menschen in Kooperation mit dem PflegeNetz

  • Entgegennahme von Anregungen, Fragen und Beschwerden aus der Bevölkerung

  • Bearbeitung von Grundsatzfragen in Angelegenheiten älterer Menschen, Stellungnahme im Zuge von Anhörungsverfahren

  • Anregung zur Umsetzung neuer Ansätze zur Verbesserung der Lebensqualität älterer Menschen

  • Koordinierung generationsübergreifender Maßnahmen

  • Beratende Mitwirkung bei Planungen, Entscheidungen und Maßnahmen des Landkreises, die die Anliegen älterer Menschen berühren

  • Erarbeitung der seniorenpolitischen Leitlinien für den Landkreis im Zuge der Integrierten Sozialplanung unter Beteiligung der Zielgruppe

  • Förderung der Vernetzung und der Zusammenarbeit der Träger der Altenhilfe

  • Unterstützung der in der Altenarbeit tätigen Vereine und Verbände, insbesondere Vernetzung der kommunalen Seniorenvertretungen der kreisangehörigen Gemeinden und der Seniorenbüros

  • Mitarbeit in überregionalen Gremien, Vertretung der Interessen der kommunalen Seniorenbeiräte im Landesseniorenrat

  • Förderung von Freiwilligenarbeit in Kooperation mit der Ehrenamtsagentur

  • Vermittlung von Informationen über die Anliegen und Interessenslagen älterer Menschen, Erarbeitung von Bürgerinformationen und Wegweisern für Seniorinnen und Senioren

Kontakt:

Telefon: +49 3634 354-782
Telefax: +49 3634 354-628
​E-Mail: sozialplanung@lra-soemmerda.de


Folgende Dokumente stehen als PDF zum Download bereit:

 

Marion Hase über ihr Ehrenamt:

Was mich erwartet, sehe ich mit großem Respekt und Freude, jedoch auch als große Herausforderung. Ich stehe am Beginn einer neuen Tätigkeit und starte, indem ich alle bestehenden Vereine, Gesprächsrunden mit regelmäßigen Treffs, Seniorenkreise in den politischen und kirchlichen Gemeinden sowie Selbsthilfegruppen kennenlernen möchte.

Dabei baue ich auf eine gute Zusammenarbeit mit den bestehenden Seniorenbeiräten der Stadt Sömmerda und den Mitgliedern der Seniorenkreise. Das ist sicher ein großes Vorhaben, da im Landkreis Sömmerda die Seniorenarbeit bereits vielfältig organisiert ist.

Dankbar bin ich, dass ich nicht allein stehe. Herr Hintermeier ist mein gewählter Stellvertreter. Er wird mich begleiten und unterstützen.

Wichtig ist es für mich, dass ich Seniorinnen und Senioren, welche allein ihren Alltag bewältigen müssen, besonders in die bestehenden Angebote der Seniorenarbeit einbeziehe. Hier sind die Bürgermeister der politischen Gemeinden mein vorrangiger Partner.

Besondere Gedanken mache ich mir darüber, wie Informationen, Einladungen o.ä. jene Seniorinnen und Senioren erreichen, denen Internet, Smartphones und ähnliche Medien nicht zugängig oder vertraut sind. Gleiches gilt auch für all jene, die noch nicht in Seniorengruppen eingebunden sind.

Meine Vorstellung ist es, eine Struktur in der Stadt und im ländlichen Bereich aufzubauen, so dass jede Seniorin und jeder Senior weiß: "Frau… oder Herrn... brauche ich nur anzurufen, um Hilfe bzw. die Klärung meines Anliegens zu erhalten."

Ich möchte Ihnen zuhören, Zeit für Sie haben, um zu erfahren, was Sie beschäftigt bzw. wo Hilfe erforderlich ist. Zum Beispiel müssen wir gemeinsam über eine bessere Mobilität (Busse, Fahrgemeinschaften und Fahrdienste) nachdenken. Es darf nicht daran scheitern, dass ein älterer Mensch nicht mehr in der Lage ist, einen Arzt aufzusuchen, selbständig einzukaufen oder grundsätzlich von A nach B zu gelangen.

Aufgaben gibt es viele. Meine Tätigkeit ist ein weites Feld, sehr umfangreich aber auch sehr interessant. Ich freue mich auf die Arbeit mit allen Senioren und gehe davon aus, dabei auch jüngere Menschen mit ins Boot zu nehmen. Mir ist der intergenerative Gedanke wichtig, d.h. mehr voneinander zu wissen, den anderen besser zu verstehen und daraus zu lernen.

Infolge der Corona-Situation ist mein Start mit starken Einschränkungen verbunden. Darum bitte ich um Ihr Verständnis.

Sehen Sie gemeinsam mit mir hoffnungsvoll in das neue Jahr 2021!